Fahrspuren mit Beetanbau

Fahrspuren mit Beetanbau, hier im Dinkel (rechte Bildhälfte)

Durch die Anlage von festen Fahrspuren und dauerhaft gleich breiten Beeten (1,5 m) entsteht ein klar strukturiertes System: Die Beete werden ausschließlich an derselben Stelle kultiviert, während die Fahrspuren dauerhaft befahren werden.
Keine Fahrten im Beet – kein verdichteter Boden.

Die Fahrspuren bleiben als Teilflächen zwischen den Beeten dauerhaft begrünt. Diese Bereiche bieten Lebensraum für Bodenorganismen und Insekten. Sie stellen den Organismen immer Lebensraum zur Verfügung, sodass diese nicht verhungern, wenn der Boden der Beete temporär nicht von Pflanzen bewachsen ist.  Dies z.B. in der Zeit zwischen der Saat einer Ackerkultur und deren Etablierung auf dem Feld.
So entsteht ein System, das Bodenleben fördert, Erosion vorbeugt und die Biodiversität langfristig stärkt.

Durch die Einführung dieses Systems war es notwendig, unsere bestehenden Ackerbaumaschinen zu verkleinern oder neu anzuschaffen. Im Zuge dessen konnten wir die grossen Traktoren ausmustern und arbeiten nun mit deutlich leichterer Technik auf unseren Böden.

Fahrspuren live