
Zwischen Dinkel steht die Keyline mit Bäumen bepflanzt
In den vergangenen Jahren haben sich die klimabedingten Herausforderungen auf unserem Betrieb deutlich verstärkt:
Unkontrollierter Wasserabfluss über die Felder führte zu Erosion, während in Dürreperioden tiefe Trockenrisse in den Böden entstanden. Beides wirkte sich deutlich negativ auf unsere Erträge aus.
Maßnahmen wie Grünstreifen innerhalb der Kulturen oder Buntbrachen zeigten bislang nur begrenzte Wirkung.
Neue Wege waren nötig. Deshalb setzten wir auf Keyline-Design in Verbindung mit Agroforst und planten dies konsequent auf der gesamten Fläche.
In Keylines, die in Form von Gräben entlang der Höhenlinien angelegt werden, kann sich das Wasser sammeln und unterirdisch die Erde feucht halten. Zudem wird die Fliessgeschwindigkeit des Wassers bei Starkregen verlangsamt -das Wasser wird in der Fläche behalten. Sie tragen darum auch wesentlich zum Hochwasserschutz in der öffentlichen Infrastruktur bei. Im Zusammenspiel mit gepflanzten Bäumen (Agroforst) erhoffen wir uns ein ausgeglicheneres Mikroklima – ein Benefit für unsere Pflanzen und Tiere!
Ein weiteres Projekt entsteht auf der Ebene unseres Maschineneinsatzes. Das Ziel ist eine Gewichtsreduktion der eingesetzten Maschinen. Die Trennung von Kultur- und Fahrbereich scheint uns dabei eine wichtige Ergänzung. Die Anlegung von permanent begrünten Fahrspuren ermöglicht uns eine schonende Befahrung des Bodens. Wie im Gemüseanbau werden unsere Ackerkulturen nun in Beeten kultiviert.













